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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder der TheaterGemeinde,
in einer von der Pandemie bestimmten Zeit, in der die Menschen getrieben nur noch kurzatmig ihre Zukunft gestalten können oder - besser - zu gestalten versuchen , in einer Zeit, in der jetzt nicht mehr gilt, was eben noch gegolten hat, in einer Zeit, in der uns allen viele Beschränkungen auferlegt werden, in der Familien von heute auf morgen ihr Zusammenleben neu organisieren müssen, Existenzen gefährdet sind, Menschen in Altenheimen und Krankenhäusern um der Menschen willen über die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gehen, Zeiten, in der die Aufatmen spendende und Kraft gebende Kultur ihren Platz verloren zu haben scheint …
… in dieser Zeit gilt es auch noch einmal Dank zu sagen für Ihre grenzenlose Geduld und Ihre unverbrüchliche Hoffnung auf bessere Theaterzeiten, ob Sie ihr Abonnement weiterführen oder ruhen lassen wollen, bis sich wieder zuverlässige Bedingungen ergeben. Das Theater ist nicht zu beneiden wegen des dauernd umdisponieren Müssens.
Uns von der TheaterGemeinde ist längst das Gesetz des Handelns aus der Hand genommen. Wir können wegen der immer wieder sich ändernden Voraussetzungen leider nur noch nachvollziehen, was das Theater uns in seiner Lage vorgeben muss. Wir tun dies zum Teil nur schweren Herzens in der alleinigen Hoffnung, dass wir in absehbarer Zeit zur Normalität zurückkehren können … und in der Hoffnung, dass Sie, die Sie augenblicklich von Verlegungen betroffen sind, wieder Ihren gewünschten Platz finden. Trotz der ersten Verluste ringen und werben wir weiter in der Hoffnung, dass Sie uns helfen und treu bleiben.
Mit großer Dankbarkeit und von ganzem Herzen wünschen wir Ihnen ein trotz der Corona-Bedingungen frohes Weihnachtsfest. Bleiben Sie gesund! Mit herzlichen Grüßen des Vorstands

Ihr Dietmar Micha

Weihnacht

Liebe läutend zieht durch Kerzenhelle
Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
Schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
Und das alte Lied von Gott und Christ
Bebt durch Seelen und verkündet leise,
Dass die kleinste Welt die größte ist.

               Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)

Foto: Ausschnitt aus dem Pacher-Altar, Alte Grieser Pfarrkirche in Bozen/Bolzano (Dietmar Micha)


 
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